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Der Wahnsinn geht weiter - zwanzig Jahre nach der Katastrophe

"Wann war eigentlich Tschernobyl? - Morgen zum Beispiel.
Klar, man liest es in jeder Zeitung: Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl war 1986. Aber Tschernobyl war eben auch gestern. Ein bisschen bei uns im Wald, sehr viel mehr in verschiedenen betroffenen Regionen in aller Welt und ganz besonders in den Teilen Weißrusslands, über denen die radioaktive Wolke aus dem ukrainischen Tschernobyl zog und abregnete. Auch morgen wird Tschernobyl sein und wir müssen lernen, mit den Folgen unserer Fahrlässigkeiten zu leben, statt sie zu verdrängen. Und Konsequenzen ziehen.
Lieber heute als morgen." ( http://www.info-tschernobyl06.de )

Zum zwanzigsten Jahrestag der Reaktorkatastrophe findet man allerorten Artikel zum Thema - hier eine kleine Auswahl:

In der Todeszone von Tschernobyl

"Zeitbombe" Sarkophag

"Folgen Tschernobyls unterschätzt"

Tschernobyl - Das Testfeld des Todes

Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl

Fernsehsendungen zum 20. Jahrestag von Tschernobyl: Übersicht http://www.umweltdebatte.de/2604.pdf

Doch während die einen sich noch über die Folgen des Tschernobyl-GAU streiten, planen andere den Bau von neuen Kernkraftwerken in Erdbebengebieten, und wieder andere bereiten hektisch einen nuklearen Krieg vor:

Deutsche Banken riskieren ein zweites Tschernobyl

Seit 14 Jahren rottet im bulgarischen Belene die Bauruine
eines Atomkraftwerkes vor sich hin. Nun soll sie aus ihrem Dornröschenschlaf geweckt werden. Deutsche Firmen und Banken wollen an dem Geschäft mitverdienen: seit Februar 2006 bewirbt sich der russische Konzern Atomstroyexport gemeinsam mit dem deutsch-französischen Konzern AREVA NP (34% Siemens) darum, das Atomkraftwerk Belene fertig zu bauen.

Mindestens vier deutsche Banken, Hypovereinsbank, Deutsche Bank, Bayerische Landesbank und Commerzbank wollen das Geschäft finanzieren und der Energieversorger E.on möchte ins Kraftwerk investieren.
Unverantwortlich angesichts der Tatsache, dass das AKW in einem Erdbebengebiet gebaut und ein unsicherer russischer Druckwasserreaktor errichtet werden soll. Unverständlich auch angesichts der Tatsache, dass der Kraftwerksbau 1992 schon einmal wegen wirtschaftlichen und Sicherheitsbedenken sowie Protesten eingestellt wurde. ( www.urgewald.de )

Deutsche Banken wollen bulgarisches Risiko-AKW finanzieren: Pressemitteilung von urgewald



Die Bucht Akkuyu, in der das erste Atomkraftwerk der Türkei gebaut werden soll, liegt in einem Gebiet, das durch Erdbeben gefährdet ist. Eine der drei Bruchlinien im östlichen Mittelmeer, der Ecemis-Graben, verläuft gerade mal 20 bis 25 Kilometer entfernt von der geplanten AKW-Baustelle. Geologen der Izmirer Universität "Dokuz Eylül Üniversitesi" fanden zwischen 1987 und 1990 bei Untersuchungen heraus, dass der Ecemis-Graben im Meer weiter verläuft und aktiv ist. Dagegen bestreiten die staatlichen Stellen beharrlich, dass der Ecemis-Graben aktiv ist. Die türkische Atomenergiebehörde stützt sich auf überalterte Daten aus den siebziger Jahren und lehnt neue Untersuchungen in der Region ab. http://www.umwelt.org/robin-wood/german/akkuyu/hinter3.htm

> "Exzellente Regierungskontakte": USA planen angeblich Atomwaffen-Einsatz gegen den Iran (10.04.06)
Wie die "Tagesschau" unter Berufung auf die US-Zeitschrift "The New Yorker" berichtete, hat die US-Regierung mit der Detail-Planung eines Krieges gegen den Iran begonnen. Die Planungen sollen angeblich auch den Einsatz von Atomwaffen umfassen. Im Visier seien vor allem Nuklearanlagen, schreibe der Journalist Seymour Hersh, der sich auf einen Ex-Pentagon- Experten berufe. Dem Bericht des Magazins "New Yorker" zufolge laufen inzwischen konkrete, angeblich sogar "hektische" Planungen für Militärschläge gegen Ziele im Iran, auch mit nuklearen Bomben. Autor des Artikels sei der preisgekrönte Enthüllungsjournalist Seymour Hersh, der unter anderem als erster über den Folterskandal im Abu-Ghraib-Gefängnis von Bagdad berichtet habe. Er stehe im Ruf, exzellente Kontakte zu führenden Mitarbeitern der Regierung zu haben, berichtete die Tagesschau. Angesichts der exzellenten Kontakte stellt sich die Frage, ob der Bericht eine "Enthüllung" von tatsächlichen Planungen darstellt oder ob er möglicherweise im Interesse der US-Regierung liegt und über den Journalisten gezielt lanciert wurde.

Die ganze Nachricht im Internet: http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13349

Foto: IPPNW

Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl und die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki waren wohl die schlimmsten Ereignisse in der Geschichte der Atomkraft. In einem Kalender, den Greenpeace am Freitag veröffentlichte, nehmen sie drei Tage ein. Insgesamt 365 der gravierendsten Ereignisse hat Greenpeace aus tausenden Unfällen und Atombombentests ausgewählt. Die Datensammlung zeigt für jeden Kalendertag einen Vorfall in der Geschichte der Atomkraft: Diebstahl von Atommaterial, einen Unfall in einer Atomanlage oder den Test einer Atombombe. Der Kalender beginnt mit dem 26. April, dem 20. Jahrestag des Unglücks in Tschernobyl.

http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=13345

( ... genug für heute ...)
11.4.06 00:58


Interview mit Rolf Künnemann von FIAN

Ein Interview mit Rolf Künnemann von der Menschenrechtsorganisation FIAN International findet sich auf
vielfalter.podspot.de. Die Audiodatei findet sich hier:
http://vielfalter.podspot.de/files/FIAN.mp3
12.4.06 23:42


Die Waldseite - Pressemitteilung

Die Waldseite bietet jedem Internetsurfer die Gelegenheit, sich täglich einmal gegen die Zerstörung von Regenwäldern aktiv einzusetzen. Durch das Drücken eines Stopbuttons wird ein Zähler angehalten, der die in wenigen Augenblicken zerstörten Hektar Wald dokumentiert. Es wird eine Seite mit der Werbung von Partnerfirmen eingeblendet, von deren gespendetem Budget jeweils 1,1 Cent pro Besuch an die Wald-Projekte gehen.

Die Waldseite wurde 2001 ins Leben gerufen und hat als erfolgreicher Dauerläufer beachtliches geleistet. Zwar mögen 1,1 Cent pro Besucher gering erscheinen, doch ergeben auch kleine Beträge bei hohen Klickzahlen beachtliche Summen.

Doch den Initiatoren geht es nicht nur um das Geld. Melanie Kahlke, die Waldseiten-Betreuerin bei Pro REGENWALD, sagt: "Jeder dieser Klicks ist eine Meinungsäußerung. Die 1.000.000 Klicks sagen auch 1.000.000 mal, dass die Erhaltung der Regenwälder den Leuten wichtig ist und sie von den Verantwortlichen in der Regierung und der Wirtschaft konkrete Maßnahmen fordern. Viele der BesucherInnen klicken jeden Tag, das heißt, sie tragen täglich zur Erhaltung der Wälder bei."

Pro REGENWALD sieht angesichts der Zerstörungsdynamik der Regenwälder noch erheblichen Ausbaubedarf bei der Waldseite. Für Projektarbeit werden wesentlich mehr Mittel benötigt - eine Verdopplung des "erklickten" Budgets ist das erklärte Ziel für das laufende Jahr. Die Umweltschützer bauen auf eine ständig wachsende Klickerschar. Zudem werden täglich neue Werbepartner-Unternehmen gesucht, die sich für die Wälder dieser Erde stark machen wollen - und schon ab 25 Euro kann man Banner schalten.
12.4.06 23:58


Kundgebung am 29.4.2006 um 11 Uhr auf dem Freiburger Rathausplatz

From: BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein

Subject: wichtige Vorankündigung: Tschernobyl / Fessenheim Kundgebung am 29.4.2006 um 11 Uhr auf dem Freiburger Rathausplatz

Unter dem Motto "20 Jahre Tschernobyl - Stop Fessenheim! - Atomkraftwaffen abschaffen" rufen 35 Gruppen, Bürgerinitiativen, Parteien und Verbände* zu einer Kundgebung auf.

Wir wollen mit dieser Kundgebung an die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erinnern und gegen die Bedrohung der Region durch das EDF/EnBW-Atomkraftwerk in Fessenheim demonstrieren. Franz Alt (Baden-Baden), Rebecca Harms (Gorleben), Lutz Brüggemann (IPPNW) und Axel Mayer (BUND, Freiburg) werden u.a. zu den Themen Gefahrzeitverlängerung für AKW und zur weltweit zunehmenden Gefahr durch Atomkraftwaffen sprechen und Alternativen zu dieser gefährlichen Technologie aufzeigen. Eine breite Beteiligung der Menschen der Region an der Kundgebung wird gewünscht.


Ablauf der Kundgebung am 29.4.2006 auf dem Freiburger Rathausplatz:

11 Uhr: Kundgebungsbeginn

Grussworte:
Claude Ledergerber (CSFR)
Jürg Stöcklin (TRAS)
Hildegard Augustinski (Halbwertzeit)

Reden und Musik:
Lutz Brüggemann (IPPNW)
Axel Mayer (BUND)
Rebecca Harms (Gorleben)
Franz Alt (Autor, Journalist)

mehr Infos und Layout-Material:
www.bund-freiburg.de
20.4.06 21:28





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